Vorbildliche Studenten haben ihren Workload zu erfüllen.
Du leistet etwas, wenn du viel Geld verdienst.
Ein guter Christ liest täglich in der Bibel.

Von wem werden diese Maßstäbe gesetzt? Und ist was dran? Was ist, wenn ich das nicht erfüllen kann oder gar will? Bin ich nur etwas wert, wenn ich mithalten kann? Bin ich besser, wenn ich einen drauf setzte? Woran will ich mich orientieren? Warum gibt es diese Maßstäbe überhaupt? Und was ist mein eigener und warum? Halte ich an dem fest oder füge ich mich der allgemeinen Norm?

Diese Gedanken beschäftigen mich schon wochenlang, was wohl daran liegt, dass ich nicht in das allgemeingültige vorbilche Bild passe. Oder mich so fühle. Und bei vielem will ich das auch gar nicht. Warum soll ich mich etwas fügen, das mir wiederstrebt? Ich will meinem eigenen Maßstab treu bleiben und mir soll es egal sein/werden, ob ich dann „schlechter“ bin oder wirke. Trotzdem muss ich ja irgendwie überleben, mich anpassen, um nicht unterzugehen. Es muss einen allgemeinen Maßstab geben, damit die Vielzahl an Menschen miteinander auskommen, sich nach etwas ausrichten kann. Wenn jeder nur seinem eigenen Vorstellungen folgt gibts Chaos (wär aber auch mal geil!), also muss es her, immer und überall: das gesunde Mittelmaß.

Mmmmmh, und was denkst du so?

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