TEURER SCHROTT
Weil das Opfer sich schämte, konnte der Täter zurückkehren und sein verbrechen ein zweites mal begehen.

regeln: rausfinden was passiert ist durch Fragen, die mit ja oder nein beantwortet werden können :-)
hinweis: ist ein wahres verbrechen!

Vorbildliche Studenten haben ihren Workload zu erfüllen.
Du leistet etwas, wenn du viel Geld verdienst.
Ein guter Christ liest täglich in der Bibel.

Von wem werden diese Maßstäbe gesetzt? Und ist was dran? Was ist, wenn ich das nicht erfüllen kann oder gar will? Bin ich nur etwas wert, wenn ich mithalten kann? Bin ich besser, wenn ich einen drauf setzte? Woran will ich mich orientieren? Warum gibt es diese Maßstäbe überhaupt? Und was ist mein eigener und warum? Halte ich an dem fest oder füge ich mich der allgemeinen Norm?

Diese Gedanken beschäftigen mich schon wochenlang, was wohl daran liegt, dass ich nicht in das allgemeingültige vorbilche Bild passe. Oder mich so fühle. Und bei vielem will ich das auch gar nicht. Warum soll ich mich etwas fügen, das mir wiederstrebt? Ich will meinem eigenen Maßstab treu bleiben und mir soll es egal sein/werden, ob ich dann “schlechter” bin oder wirke. Trotzdem muss ich ja irgendwie überleben, mich anpassen, um nicht unterzugehen. Es muss einen allgemeinen Maßstab geben, damit die Vielzahl an Menschen miteinander auskommen, sich nach etwas ausrichten kann. Wenn jeder nur seinem eigenen Vorstellungen folgt gibts Chaos (wär aber auch mal geil!), also muss es her, immer und überall: das gesunde Mittelmaß.

Mmmmmh, und was denkst du so?

Zur allgemeinen Förderung der Kreativität und zur Erheiterung gibt es jetzt eine weiterschreibgeschichte. Hier oben ist der Anfang und in den Kommentaren darf dann lustig weitergeschrieben werden.

Anfang:

Es war ein kühler Dezembermorgen, als Conny leise ein rascheln hörte. Es war eigentlich viel zu früh um aufzustehen, aber sie sprang hellwach aus ihrem Bett und schlich zur Tür, sie wollte unbedingt wissen, woher dieses Geräusch kam, also öffnete sie den Tür einen Spalt und sah …

Wird wegen mangelnder Motivation verschoben.

okese – hier fünf an der zahl:

1.  was ist schlimmer: wenn ein guter freund wegzieht oder wenn du den kontakt zu einem guten freund verlierst den in der nähe wohnt?

2. würdest du lieber alle deine alten erinnerungen verlieren oder nie mehr in der lage sein neue zu bekommen?

3. ist es möglich die wahrheit zu kennen ohne sie zuerst anzuzweifeln?

4. wenn morgen alle leute die du kennst sterben würden: wen würdest du heute besuchen?

5. ist es möglich ohne jeden zweifel zu wissen was gut und was böse ist?

Schwierig. Das ist so öffentlich hier. Deswegen schrieb ich was langweiliges. Könnt ihr ja auch machen. Prägend war auf jeden Fall die Tatsache, dass bei uns zu hause alles Süßigkeiten, die die Familie bekam geschenkt bekam, bzw für alle gedacht waren, unter den 3 bzw. später 4 Kindern penibel genau aufgeteilt wurden, sodass jeder genau gleich viel bekam. Das prägte auf jeden Fall in der Hinsicht, dass Teilen selten ein Problem war und ist (so ist zumindes grade meine Wahrnehmung, naja Ausnahmen gabs trotzdem). Was man heute an meinem Zimmer sieht. Eingeweihte wissen bescheid.

Was hat euch geprägt?

Immer gern gespielt:
das Assoziation(s?)spiel.

Die Regeln:
Ich beginne mit einem Wort, auf das – dank der Kommentarfunktion – der nächste DAS Wort schreiben darf/soll/muss, was ihm zu meinem Wort als erstes einfällt. Zu diesem Wort schreibt der nächste wieder das ihm/ihr zuallerersteingefallene Wort usw… Hier gibt es sogar Zweige, dann wird das ganze noch lustiger… Verstanden?

Das erste Wort:
Neutralität.

und an dieser stelle viele grüße an den johannes p., der fleißig verborgen mitliest und auch einfach mal was kommentieren darf, denn ein lebendiger blog ist dies grade nicht so.

Die Menge an Clintons, die hier auf der Erde wandeln und ihre Spuren hinterlassen kann man sich aneignen. Man kann sich mit ihrem Leben beschäftigen und sich fragen, was sie jenseits des großen Teiches wohl gemacht haben. Streit um das ovale Büro in einem ominösen mit Säulen behafteten Haus gehört ebenso dazu wie ein Beziehungsintermezzo in fremden Gefilden und deren Aufklärung in sämtlicher Blut, Schweiß und Tränen Presse der Welt. Wenn man sich nachts durch schmutzige Zeitungen quält, kann es einfach von Vorteil sein, wenn man sich bewusst ist, dass in dem beliebten schwarzen Heißgetränk stimulierende Bitterstoffe sind, die es einem ermöglichen für kurze Zeit doch noch die letzten Seiten zu lesen um zu wissen was “in” und “out” sei. Man kann ja nie wissen, wo das einem nochmal einholt. Aber wenn jetzt “in” wäre, alle Planten unseres Sonnensystems zu wissen, kann das durchaus von Vorteil sein, aber vielleicht auch nur dann wenn man befähigt und gewillt ist, sich einer Befragung von Herrn J., zu unterziehen. Wenn man dann doch noch die Komplementärfarbe zu seiner Krawatte kennt, kann man genüsslich an seinem Wasserglas schlürfen und sich freuen.

Tragikkomik erlangt das ganze, wenn beim Erhitzen von thermischer Belastung gesprochen wird und jede Nahrungsaufnahme nach seinem ernährungsphyiologischen Nutzen diskutiert wird. Und was waren nochmal kcal und kJ? Was fehlt eigentlich den Vegetariern und warum stehen an manchen Kühlfächern Daten in ferner Zukunft? Ich dachte die Planwirtschaft hätte mit dem Fall der Mauer ausgedient, in hiesigen Gefilden zumindest. Wenn dann noch aktuelle Musik auf Wunsch von einzelnen in den Giftschrank wandert und beschnitten wird, frag man sich, ob die Welt nicht doch wieder roter wird.

Weiterhin ist der mysteriöse Fall Blausäure in Apfelkernen immer noch nicht ganz gelöst. Es ranken sich wahnwitzige Gerüchte. HCN?! In Mandeln findet man das sicherlich, aber im Apfel? Gäbe es dann nicht viel mehr Tote nach einem Apfel wie damals in Schneewitchens Zeiten? Die Frage ist auf jeden Fall nicht geklärt und wird in den Foren dieser Welt weiterhin für Gesprächsstoff sorgen.

Genau wie ominöse Spanischgruppen, die auffällige querverbindene Beziehungen aufzeigen und für Erheiterung sorgen. Wie gut, dass es da das Frühstück am Morgen gibt, bei dem solche Dinge zu Tage treten. Viel besser als Tageszeitung. Außerdem gewinnt da die energiepolitische Diskussion eine ganz neue Rolle. Wobei da einfach die Fronten verhärtet sind. Die einen sagen 3 am ganzen Tag und den anderen reichen zweimal 30 Minuten auf 2. Duschen ist ja eh nur zur Körperhygiene da und die Zahnbürste kann auch solange leben, wie die Duschegelpackung noch ein paar Tropfen Duftstoff absondert.

Dass das Leben einfach viele Gefahren birgt, merkt man am vorherrschenden Körperkult, der mit Stangen in Fluren zelebriert wird und auch schon fast einen Kunstzahn gefordert hat. Die glatte Wanne ist dabei auch nicht zu verachten, aber wie gut, dass es Stangen und Vorhänge gibt, die einem die Illusion vermitteln, dass man sich da einfach ganz problemlos dran festhalten kann, auch wenn sie nur durch die Federkraft eines kleinen gewickelten Drahtes gehalten wird.

Dienstagabend schleicht sich das Gefühl von Gemeinschaft vor der Flimmerkiste ein. Fremdschämen inklusive. Da werden all die Fleisch-Sättigungsbeilage-Gemüsebeilage Menüs, die Ornungs- wie Unordnungsvorschriften, Schlafvorlieben, Lernvorlieben, Musikvorlieben und Zeiteinteilungsmechanismen wie Prioritäten verdrängt. Für ca. 120 min. Dann ist ja sogennante Schlafenszeit.

Diskussion sorgt auch die Fähigkeit, ein ordentliches Zimmer in Rekordzeit wieder in ein belebtes Chaos zu verwandeln oder festzustellen, dass es im gesamten Zimmer immer gleich aussieht und alles und jedes seinen Platz hat. Denn es wettert: Organisch gegen Ordnung, Übermaß gegen Vernunft, Herz gegen Kopf, Rennen gegen Konfrontation, Nacht gegen Tag, Bett gegen Lebensraum, Tanzen gegen auf den Tisch klopfen, freies Reden gegen Hellhörigkeit, Festnetz gegen Handy, jetzt gegen später, Haare gegen Bart, bleichen gegen natur, Menschen gegen Laptop, denken gegen handeln, Mittelmaß gegen Extreme, sagen gegen nichtsagen, bestimmen gegen diskutieren, Opferdasein gegen Kritik, Fragen gegen Fragen stellen, Schlafanzug gegen nackt, Jogginghose gegen Boxershorts,  Knoblauch gegen Kuss, Ernährungsberatung gegen Grundnahrungsmittel, Mutter gegen 3 Männer, Lichterkette gegen Flurlicht, Risiko gegen Aggression, Partnerschaft gegen Trennung, Hotel gegen Kapitalismus, Zensur gegen Freiheit, 2 gegen 1, 1 gegen 2, Länge gegen Kürze. Würze gegen Perfektion, Stillstand gegen Veränderung,  Glasigkeit gegen Nebel.

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