ich finde, wir sollten mal die vielfältigkeit der partnerwg nutzen und uns sprachlich weiterbilden. satzteile wie “auf die hand”, “frühs um achte” oder “das hat mich als genervt” sind stark erwünscht und sollten mehr in den alltag integriert werden. für ein interkulturelles wgleben!
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2 Kommentare
Kommentar-Feed für diesen Beitrag
8. Februar 2010 um 11:10 pm
n.
ich mach mal den Anfang mit Auszügen aus einer bei fb gefundenen Liste, die mich seeeehr amüsiert hat.
beömmeln – sich über jmd oder etw amüsieren
Bömsken – Bobon
Ette – Kosename für Frau/Freundin
friemeln – das kann ich nicht erklären grad
“Karl hatten ganzen Tach im Garten herumgewullackt, gezz isser groggi.”
Kerr – drückt Erstaunen aus
Klotschen – Holzschuhe
schlunzen – rumgammeln
Schmackes – Elan, Schwung
Spirenzken – Unagemessenes Tun
woll – Allerweltswort, eines der meistgesprochenen Wörter im Sauerland, bekräftigt jeden Satz. Das sprachliche Erkennungszeichen der Sauerländer.
zugange sein
• Das “R” wird im Auslaut betonter Silben durch gleitendes “A” ersetzt. Gleichzeitig wird der Vokal gelängt.
dort – doat
Wurst – Wuast
• Das “G” im Silben Auslaut wird als “CH” gesprochen.
steigt – steicht
Katalog – Kataloch
Tag – Tach
Genug – genuch
• Neben obigen Aufweichungen gibt es auch Verhärtungen.
das – datt
Kopf – Kopp
Häuschen – Häusken
• Artikel werden an Verhältniswörter oder Bindewörter angehängt.
anne Füße
ummen Hals
vonne Socken sein
weile Gegend da schöner ist
• “Dafür”, “davon” und “dazu” werden auseinander gezogen.
davon hast du gar nichts – da haste garnix von
dafür kann er nichts – da kann er nix für
28. März 2010 um 7:49 pm
d.
klappt das? – klappt det? klappt det?
das hessische woll ist “gelle”