ich frage mich, ob wir es jemals schaffen können gut zu werden. besser bestimmt. aber richtig gut? perfekt steht außer frage. ich meine lediglich gut. einfach gut. einfach. gut. geht das? ich glaube nicht.
ich frage mich ob man dinge wirklich objektiv betrachten kann. bestimmt kann man das immer ein bisschen. ein bisschen abstand nehmen. eigene ansichten, emotionen… außen vor lassen. aber eben nur ein bisschen. eine wirkliche objektivität gibt es nicht. glaube ich. wirklich.
ich frage mich, wie der himmel aussieht, warum wir gott so selten begegnen und ob es immer unsere “schuld” ist wenn es zu keiner begegnung kommt, wieso so vielen menschen wunder erleben und ob ich nur blind dafür bin.
ich frage mich, ob sich zwei menschen tatsächlich in gleicher weise lieben können und ob das überhaupt messbar ist.
ich frage mich, warum manche fehler es nötig haben, mehr als einmal begangen zu werden und selbst dann wird nicht daraus gelernt.
ich frage mich, warum alle menschen so geil auf macht sind. oder anerkennung. oder macht und anerkennung. oder macht und anerkennung und noch viel mehr. was ist so schwierig daran zufrieden zu sein? wer oder was steht da im weg? nicht meistens die eigene person? warum gehen wir uns nicht einfach aus dem weg? einfach einen schritt zur seite. einfach?
ich frage mich, welchen sinn erziehung hat, wenn ich die ganze sozialisation oft so negativ sehe. warum soll ich in einem land leben oder sogar für es arbeiten, wenn ich so viele überzeugungen… nicht unterstützen kann und/oder will? wieso steige ich nicht aus? macht es sinn auszusteigen? gibt es ein ideales land?
ich frage mich, was ich mich noch alles frage, aber hier nicht sagen will, weil es zu persönlich ist oder ich mich dafür schäme. warum kann ich nicht bei jedem menschen ich sein? wie viele ichs habe ich überhaupt? oder sind das alles masken? sind masken immer schlecht oder manchmal sogar wichtig?
ich frage mich, ob die menschheit je die menschheit verstehen wird. der mensch ist so uuunglaublich komplex. bäm. haha. die psyche, alter. andere worte kann ich grad nicht finden. sollen wir uns überhaupt verstehen? und was passiert, wenn es tatsächlich mal soweit kommt? wenn die menschen nicht nur geist und körper durch und durch verstehen sondern auch heilen können. wird es soweit kommen? brauchen wir dann noch einen gott?
ich frage mich, wie das leben aussehen würde, wenn es keinen tod gäbe. die welt wäre viel zu voll! und wäre dann nicht alles langweilig? aber wird es dann nicht auch in der ewigkeit langweilig?
ich frage mich, wer diese fragen liest und was er denkt und ob es überhaupt antworten gibt. macht es sinn auf alles eine antwort zu haben? warum können wir nicht einfach mal dinge stehen lassen und sagen “so ist’s. find dich damit ab!”
ich frage mich jetzt nichts mehr. ich hoffe nur noch. auf eine bessere welt, auf mehr zufriedenheit und liebe und frieden (den weltfrieden!). ganz klein angefangen in den wohngemeinschaften dieser welt
was fragst du dich?

6 Kommentare
Kommentar-Feed für diesen Beitrag
20. Januar 2010 um 6:30 pm
d.
wieso der tag “blödsinn”?
20. Januar 2010 um 9:29 pm
nina
ich frage mich, warum immer alle perfektion und totaler erkenntnis streben, mich eingeschlossen, obwohl das leben dann doch total langweilig wär. perfektheit und erkenntnis gibts bei gott, denn der ist der einzige, der das schafft ohne dabei zu langweilen. das leben ist fürs staunen und stolpern und wundern und lernen und ärgern und wachsen und verzweifeln und wieder aufstehen gedacht.
20. Januar 2010 um 9:32 pm
nina
alter, wie ich schreibe. perfektheit
ich geh mich schämen. naja, passt ja zum inhalt. plädoyer fürs unperfekte..
20. Januar 2010 um 10:21 pm
n.
achso und blödsinn ist immer das erste, worunter das getagt wird, wenn man nichts andres angibt. wer will kann das ja ändern…
22. Januar 2010 um 8:57 am
c.
Ich frage mich, ob es gut ist sich zuviel Gedanken zu machen, ob es mich nur hindert Dinge zu tun, Dinge zu tun die richtig sind. Ob es möglich ist den Skeptiker und Abwäger, (ob es gut ist oder nicht) mal aus den Leben rauszuwerfen und den Optimisten ranzulassen, der zwar auch Abwägt was Sinn macht und was nicht, der aber Dinge angreift, viell. auch Dinge die nicht Sicherheit bieten. Dessen Wert nicht von anderen Idealen, anderen Meinungen und durch das Vergleichen bestimmt wird.
Meine morgentlichen Gedanken, die zwischen einer Lernpause mal Raum bekommen.
22. Januar 2010 um 1:09 pm
n.
schöne gedanken. ganz nach dem motto: positiv! wenn das nicht mal ne gute voraussetzung für den tag ist